Polymaker Fiberon PA6-GF25
Experten-Check Ehrliche Einschätzung aus unserem Team
- Sinnvoll für belastete Funktionsteile und Maschinenbauteile – für dekorative Drucke ist der Materialaufwand samt Trocknung und Tempern unverhältnismäßig.
- Vor dem Kauf prüfen: Der Drucker braucht ein All-Metal-Hotend ab 280 °C und eine gehärtete Düse, sonst ist das Filament nicht verarbeitbar.
- Im Alltag kommt Nacharbeit dazu: Vortrocknen ist Pflicht, und die vollen mechanischen Werte erreichst Du erst nach Tempern und Feuchtekonditionierung.
Persönliche Beratung von echten Machern aus Tuttlingen.
EAN 6938936714620
Fiberon PA6-GF25 – Glasfaserverstärktes Nylon für Funktionsbauteile
Das Fiberon PA6-GF25 ist ein mit Glasfasern verstärktes PA6-Filament (Nylon 6) auf 1.000-g-Spule. Es richtet sich an Anwender, die mechanisch und thermisch belastbare Bauteile drucken wollen, statt reiner Anschauungsmodelle. Der Glasfaseranteil erhöht laut Polymaker Steifigkeit und Festigkeit, ohne die Schichthaftung zu opfern.
Auf einen Blick – Deine Vorteile:
- Glasfaserverstärkung: Mehr Steifigkeit und Zähigkeit als unverstärktes PA6 – sinnvoll für Halterungen, Gehäuse und mechanisch beanspruchte Teile.
- Schichthaftung unter Last: Der Hersteller gibt an, dass die Verbindung der Schichten auch unter Belastung stabil bleibt, was Delamination an Funktionsteilen vorbeugt.
- Thermisch belastbar: Für Einsatzbereiche ausgelegt, in denen Wärmebeständigkeit eine Rolle spielt – etwa in Motornähe oder in warmen Gehäusen.
- Dichte 1,2 g/cm³: Nachvollziehbare Materialausbeute für die Kalkulation von Bauteilgewicht und Verbrauch.
- 1.000 g Spulengewicht: Ausreichend Material für Serien von Funktionsteilen statt nur für Einzeldrucke.
Hardware-Anforderungen: All-Metal-Hotend ab 280 °C
Für die Verarbeitung wird ein All-Metal-Hotend empfohlen, das mindestens 280 °C erreicht. Zusätzlich ist eine gehärtete Düse nötig, da die Glasfasern Messingdüsen abrasiv verschleißen.
Feuchtigkeit, Tempern und Konditionierung
PA6-GF25 ist feuchtigkeitsempfindlich – der Einsatz eines Filamenttrockners vor dem Druck wird ausdrücklich empfohlen. Nachträgliches Tempern (Annealing) verbessert die mechanischen Eigenschaften, anschließend empfiehlt Polymaker eine Feuchtekonditionierung der Teile.
Häufig gestellte Fragen (FAQ)
Kann ich das Filament mit meiner Standard-Messingdüse drucken?
Nein. Durch die Glasfaserverstärkung ist eine gehärtete Düse erforderlich, sonst verschleißt die Düse sehr schnell und die Maßhaltigkeit leidet.
Reicht mein Drucker für dieses Material aus?
Der Drucker sollte ein All-Metal-Hotend mit mindestens 280 °C Düsentemperatur besitzen. Geräte mit PTFE-Inliner bis zur Düsenspitze sind für diese Temperaturen nicht geeignet.
Muss ich das Filament wirklich vortrocknen?
Ja, das Material zieht Feuchtigkeit an. Vor dem Druck sollte es in einem Filamenttrockner getrocknet werden, andernfalls sind Oberflächenfehler und schlechtere mechanische Werte zu erwarten.
Was bringt das Tempern nach dem Druck?
Tempern verbessert nach Herstellerangabe die mechanischen Eigenschaften der fertigen Bauteile; danach wird eine Feuchtekonditionierung empfohlen, um die Endeigenschaften zu erreichen.
Technische Daten
Datenblatt · HerstellerangabenPhysisch & Gehäuse
| Gewicht | 1000 g |
|---|
Dokumente & Lieferumfang
| Technisches Datenblatt (TDS) | PDF herunterladen |
|---|---|
| Sicherheitsdatenblatt (MSDS) | PDF herunterladen |
Garantie & Gewährleistung
Hersteller- und Sicherheitsinformationen (GPSR)
215513 Changshu City, Suzhou City, Jiangsu Province
Chinainquiry@polymaker.com+86-512-52058005
3991 CT HoutenSales.eu@polymaker.com
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